Grön hinter den Ohren
Als Expeditionsnovize nach Grönland

Ein Erlebnisvortrag

„Hey Youngster, Bock auf Expedition?!“

Ich starre auf mein Mobiltelefon, denn hinter dieser „fünf Wörter“-SMS steckte kein geringerer Absender als Stefan Glowacz. Mich trifft die Nachricht wie ein Donnerschlag. Stefan ist einer der renommiertesten Profi-Abenteurer im BigWall-Klettern und mein großes Idol. Perplex antworte ich ihm: „Ja, Bock habe ich, aber null Erfahrung.“ Er antwortet umgehend: „Macht nix, das bekommen wir hin. Du bist dabei.“

Sein Wort haltend stand ich zwei Jahre später auf dem grönländischen Inlandeis. Meine Finger pochend kalt und um mich herum nichts als weiße Ödnis.

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Ich, Philipp Hans (29), klettere, seit ich denken kann. Gemeinsam mit meinem Bruder Moritz bin ich durch gute Leistungen schnell in der deutschen Kletterszene bekannt und Stefan Glowacz auf uns beide aufmerksam geworden. Als ich dann bei einem Vortrag das erste Mal von Stefans Abenteuern und den damit verbundenen Geschichten hörte, war ich direkt in den Bann gezogen. Schnell entwickelte sich für mich der große Traum, selbst einmal auf Expedition zu gehen.

Dieser Traum wurde mit Stefans SMS Realität, denn das Expeditionsprojekt „Coast-to-Coast“ 2018 war geboren und ich durfte ein Teil davon sein.

Stefan Glowacz, der Fotograf und Arktisexperte Thomas Ulrich und ich, Philipp, der Expeditionsnovize, brachen Anfang Juli 2018 auf. Es sollte nach Grönland gehen. Das Credo der Expedition: „by fair means“, d.h. während der gesamten Reise sollte ein möglichst geringer ökologischer Fußabdruck hinterlassen werden. Somit war der Weg hin zum eigentlichen Ziel schon Teil des Abenteuers. Dabei verbanden wir drei unterschiedliche Expeditionsstile: Ein fast einmonatiger Segelturn durch den Nordatlantik brachte uns nach Westgrönland. Uns auf dieser Küstenseite aussetzend galt es nun in 1.000 Kilometern das grönländische Inlandeis zu durchqueren, um den auf der Ostseite gelegenen Scoresbysund zu erreichen. Warum? In einem krönenden Abschluss wollten wir dort eine große Erstbegehung an den beeindruckenden Felsformationen erklettern.

Doch zum krönenden Abschluss kam es nicht. Das Wetter und physische Verfassung zu schlecht, sodass wir abbrechen mussten. Den Berg nicht aus dem Kopf bekommend kamen Stefan und ich ein Jahr später wieder, um das zu beenden, was wir 2018 angefangen haben, denn vorschnell aufgeben liegt nicht in unserer Natur.

Auf den ersten Blick kann man ihr Projekt vielleicht als ein weiteres Abenteuer im allgemeinen „Extremsportwahnsinn“ ansehen. Doch diese Expedition und die dahinter verborgene Geschichte ist kein „höher, schneller, weiter und noch krasser“ Ding, ohne jegliche persönliche Note. Als Expeditionsnovize wusste ich nur bedingt was auf mich zukommen würde und trotz, dass es mein großer Traum war, stellte ich mir auch die Frage „Bin ich dem Ganzen gewachsen oder habe ich mich schlicht übernommen?“

Mit diesem Vortrag möchte ich daher nicht nur Einblicke in die Erlebnisse meiner allerersten Expedition geben, sondern eine Geschichte erzählen über generationenübergreifende Freundschaft und Zusammenhalt, dem Reiz aber auch der damit verbundenen Angst, sich neuen, unbekannten Herausforderungen zu stellen sowie der Erkenntnis, dass ich meine eigenen Grenzen durchbrechen kann, um meinen großen Traum zu leben.

Vortragsdauer: ca. 90min

Vortragsart: Multimedia Liveshow in Full HD

THE WALLRIDE
Mit Mountainbikes und Kletter-Equipment quer durch die Alpen

Ein Filmvortrag

“Schweiß, Schindereien, Deichselbrüche, Tiefgang und Gänsehautmomente.”

Bei unserem zweiten, gemeinsamen Abenteuer hat es Stefan Glowacz und mich nicht in weite, ferne Gefilde verschlagen, viel mehr startete das Abenteuer diesmal direkt vor der Haustür. Mit Mountainbikes und Anhänger ging es autark und CO2-neutral los.

Unser Ziel: Die Alpen von Ost nach West zu durchqueren, um in Italien, der Schweiz und in Frankreich jeweils eine Erstbegehung zu klettern.

In unendlich erscheinenden 2300 Kilometern und 46.000 Höhenmetern führte uns der „Wandritt“ durch die entlegensten Gegenden der Alpen. Denn wir wollten uns so weit wie möglich oben in den Bergen mit dem Bike fortbewegen, anstelle von unten im Tal auf Asphalt zu fahren.

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Das gesamte Abenteuer wurde mit der Kamera festgehalten, sodass daraus ein 50-minütiger Film entstanden ist. Dieser folgt nicht den Superlativen „höher, schneller, weiter“, sondern stellt sich vielmehr die Frage, was für einen selbst und ganz persönlich Abenteuer bedeutet.

Muss Abenteuer immer gefährlich sein? Oder ist es ein Kindheitstraum? Wie Huckleberry Finn von zuhause „ausbüchsen“, um die weite Welt zu entdecken? Etwas das man schon immer mal machen wollte, erst jetzt aber die Zeit dafür gefunden hat?

Mit Stefan (56) und mir, Philipp (29), als Hauptprotagonisten treffen Generationen aufeinander. Kann das funktionieren? Gab es Streitereien? Wie war die Dynamik? Ein Film über eine generationenübergreifende tiefe Freundschaft.

Weit über den Film hinaus gebe ich in diesem Vortrag persönliche Einblicke und Hintergrundinformationen. Denn solch ein großes Projekt entsteht nicht einfach so. Es ist ein Prozess.

Macht es euch bequem und lasst euch von mir auf eine Feierabend-Reise mitnehmen. Dabei überlasse ich das mit Fachtermini gespickte Referat anderen. Ich will euch mit meiner Passion authentisch begeistern. Denn letztendlich steckt doch in jedem/jeder von uns ein Abenteurer*in. Und das Abenteuer, das liegt direkt vor der Haustür!

Vortragsdauer: ca. 90min

Vortragsart: Multimedia Liveshow in Full-HD

Abenteuer Unternehmen

Ein Unternehmensvortrag

“AUS ABENTEUERN LERNEN UND DAS WISSEN WEITERGEBEN”

Neulich war ich auf einem Dialog mit Unternehmer*innen. Das Thema war Nachhaltigkeit im Sportbusiness. Mein Bruder Moritz und ich sollten dort in einem Kurzvortrag über unseren Ansatz zur Nachhaltigkeit im Klettersport referieren. Am Veranstaltungsort angekommen bekam ich ein Namensschild angeheftet. Auf diesem stand: „Philipp Hans – Abenteurer und Unternehmer“. Meinen Bruder angrinsend, kamen wir uns doch ziemlich klein und ja auch etwas eingeschüchtert vor zwischen den anderen Teilnehmer*innen. Sahen sie doch meist wie hochrangige Vorstände von großen Unternehmen aus.

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Die anfängliche Scheu abschüttelnd, dachte ich mir: „Ja, es stimmt. Ich bin ein Unternehmer.“ Auch wenn sie noch in den Kinderschuhen steckt, haben Moritz und ich die Hansbrüder Gbr gegründet. Wir haben ein Gewerbe eröffnet, um mit diesem durch einen Webshop unsere Produkte zu verkaufen. Aus einer Idee wurde eine wirtschaftlich selbständige Organisationseinheit. Weiterdenkend dachte ich mir, ist doch auch ein Abenteuer eine Form von Unternehmen. Ich unternehme etwas, ich definiere mir ein Ziel und versuche dies umzusetzen. Sei dies das Erreichen von festgelegten Verkaufszahlen, oder der Gipfel einer großen Felswand. Und auch während des Prozesses, des Hinarbeitens auf ein Ziel gibt es mannigfaltige Parallelen.

  • Wie wichtig ist gute Vorbereitung?

  • Wie weit weicht wiederum die Realität von der Planungsphase ab und wie spontan und flexibel muss eine Reaktion folgen?

  • Kann man ein hochgestelltes, fernes Ziel ohne Durchhaltevermögen erreichen?

  • Wie wichtig ist der Zusammenhalt und die Qualität im Team?

  • Stehe ich mit voller Leidenschaft hinter dem Projekt?

In meinem Vortrag werde ich keine klar definierten Antworten auf die aufgeworfenen Fragen geben. Aber ich werde authentisch und nahbar von meinen bisherigen Abenteuern berichten, um zu vermitteln, was für mich die ausschlaggebenden Aspekte waren, um eine angegangene Expedition erfolgreich abschließen zu können.

Vortragsreferenzen

  • Teilnahme beim Vortrags-Festival Discovery Days 2022
  • Robert Bosch GmbH: Firmenvortrag mit Talkrunde 2022
  • Bergzeit GmbH: Vortrag zur Grönlandexpedition mit Talkrunde 2021
  • Globetrotter Erlebnisfiliale Stuttgart: Vorträge mit Kartenverkauf 2020, 2021, 2022
  • Firmenevent bei einer Werbeagentur: Vortrag mit anschließender aktiver Ninja- und Klettereinheit 2019
  • Volltrauf Kletterfestival: Grönlandexpedition 2019, 2022
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